Nach den Weihnachtsferien blieben unsere Unterrichtsräume leer. Warum? Alle Studierenden sind in ihr sechs Wochen langes Praktikum gestartet. Unsere Ersties starteten am 13.01. in ihren Praxisstellen im Elementarbereich. Dazu zählen Kindertagesstätten, Krippen und Horte. Denn im ersten Ausbildungsjahr liegt bei uns der Fokus auf der Arbeit mit Kindern.
Die Studierenden der gemeindepädagogischen Ausbildung im zweiten Jahr sind in ihr Gemeindepraktikum gestartet. Sie haben sich deutschlandweit und darüber hinaus eine Stelle gesucht, um wertvolle Praxiserfahrung im Kontext der Gemeinde zu sammeln. Dazu gehört, Andachten zu halten, Kleingruppen anzuleiten und auch mal erfahrenen Mitarbeitenden über die Schulter zu schauen.
Unser Abschlussjahrgang ist in sein letztes Praktikum gestartet, bevor es dann im Sommer in Richtung Berufspraktikum (Anerkennungsjahr) geht. Sie haben sich entsprechend ihres Vertiefungsbereichs (U3, Erziehungshilfe, BA-Programm) eine Stelle gesucht. Viele haben sich für die Erziehungshilfe (u. a. Arbeit in Wohngruppen) entschieden und dürfen sich in den sechs Wochen ausprobieren.
Besonders für unsere Studierenden des Abschlussjahrgangs ist es nochmal eine gute Gelegenheit, ein bisher unbekanntes Arbeitsfeld kennenzulernen und gegebenenfalls dort das Anerkennungsjahr zu absolvieren.
Die Dozentinnen und Dozenten nutzen diese Zeit für Praxisbesuche bei unseren Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten, korrigieren Ausarbeitungen und Klausuren, treffen sich zu Konferenzen, erarbeiten und entwickeln an Teamtagen neue Inhalte zu PivA, der gemeindepädagogischen Ausbildung und dem Umgang mit KI im Schulkontext. Letzte Woche packten alle Mitarbeitenden mit an und tobten sich handwerklich aus. Ob beim verlegen des Bodens für die Gottesdienstbühne, Möbel schleppen, neue Möbel aufbauen, Gottesdienstraum gestalten und dekorieren oder Wände streichen.